Einige ostdeutsche Künstler kritisieren in einem offenen Brief die Ausbürgerung Biermanns. Doris Liebermann lässt sich den Text von Biermanns Freund Jürgen Fuchs am Telefon diktieren und vervielfältigt ihn auf der Schreibmaschine. Das Kohlepapier, das sie zur Vervielfältigung benutzt, wirft sie in den Papierkorb. Die Staatssicherheit wertet es als Beweismittel für staatsfeindliche Hetze. Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft / RHG_Fo_HAB_14898 Abschrift
Schüler, Studenten, Lehrlinge und junge Arbeiter aus Jena kritisieren mit ihrer Unterschrift die Ausbürgerung des Liedermachers. Fast alle werden zum Verhör geholt. Mehrere bleiben viele Monate in Haft. Quelle: BStU, MfS, Ast. Gera 740/77, Bd. 3
Doris Liebermann (hinten stehend) und Thomas Auerbach unterstützen fortan vom Westen aus Oppositionelle in der DDR. Da sie nicht in die DDR einreisen dürfen, treffen sie sich mit ihren Jenenser Freunden in der CSSR oder in Polen, wie beispielsweise im August 1980 in den Masuren. Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft / RHG_Fo_HAB_15275
"Ich versuche, in der Wahrheit zu leben, und stoße auf viele Lügen." Doris Liebermann in den 1970er Jahren. Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft / RHG_Fo_HAB_25540